Start unserer Vorstellungsreihe Weine, Winzer & Bodegas
Jeden Monat informieren wir Euch über über ein Anbaugebiet, die Besonderheiten und welche Weine Ihr bei uns dazu verkosten könnt.
Beginnen wollen wir mit einem Weinanbaugebiet aus Deutschland.
Deutschland hat eine über zweitausend Jahre alte Weinkultur. Aber bereits vorher wurde importierter Wein getrunken, was eine in einem keltischen Grab gefundene griechische Weinflasche aus Ton aus der Zeit um 400 v. Chr. beweist. Die ältesten Weinberge befanden sich an den Ufern von Rhein, Neckar und Mosel. Diese Flüsse mit den lang gestreckten Tälern, sowie ihre Nebenläufe sind heute noch die klassischen Anbaugebiete mit oft steil terrassierten Hängen. Wie alle Gewässer üben sie durch eine klimaregulierende Wirkung einen positiven Einfluss auf den Weinbau aus.

Foto: (R) Weinplus.de
Das Anbaugebiet Franken liegt am Nordrand des Freistaates Bayern in Deutschland und wird vom Main in einer großen W-Form durchflossen. Eine Besonderheit ist, dass die bayerischen Rebflächen am Bodensee um Lindau zum Anbaugebiet Württemberg gehören. Die fränkischen Weinberge umfassen 6.130 Hektar Rebfläche, die sich zum Großteil zwischen Aschaffenburg und Schweinfurt in Unterfranken erstrecken. Alle Rebflächen sind an südwärts gerichteten Talhängen an den Ufern des Mains oder in Seitentälern seiner Nebenflüsse (Regnitz, Saale, Tauber) angelegt.
Historie
Es ist ein uraltes Weinland, dies beweist eine Schenkungs-Urkunde aus 777 an das Kloster Fulda, dem das Königsgut Hammelburg mit acht Weinbergen (Schloss Saaleck mit Schlossberg) zugeeignet wurde. Von Kaiser Karl dem Großen (742-814) ist eine Gemarkungs-Beschreibung zwischen Randersacker und Würzburg vom 14. Oktober 779 dokumentiert.
Der Mittelpunkt Frankens ist nicht nur aus weinbaulicher Sicht die Barockstadt Würzburg, wo sich auch eine der berühmtesten deutschen Einzellagen, der „Würzburger Stein“ befindet. Dieser Wein wurde von Johann W. von Goethe (1749-1832) geschätzt. In seinem „Götz von Berlichingen“ lässt er Maria, die Schwester des Götz ausrufen „Franken ist ein gesegnetes Land!“ Ein geflügeltes Wort im Mittelalter war „Frankenwein ist Krankenwein“. Der Schriftsteller Kurt Tucholsky (1890-1935) empfand den Frankenwein als „tief und rein wie ein Glockenton“.
Führende Rebsorten sind Müller-Thurgau und Silvaner.
Der Silvaner stammt aus Österreich und über hundert Synonyme bezeugen das hohe Alter. In Deutschland wurde die Sorte erstmals 1665 als „Östareiche Rebe“ vom Zisterzienserabtei-Abt Alberich Degen (1625-1686) erwähnt. Auf einem Bildstock im Würzburger Stein steht, dass der Abt in diesem Jahr die Rebe angepflanzt hat.
Auf Grund ihrer aromatischen Eigenschaften zählt sie zu den Bukettsorte.
Entdecken Sie wie unterschiedlich der Silvaner der einzelnen Lagen schmeckt kann. Auch mit im Sortiment sind u.a. Riesling und Kerner in der klassischen Bocksbeutel Flasche.
Übersicht der Weine
Wein | Weingut |
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Iphöfer Kronsberg Silvaner trocken | Weingut Brennfleck |
Gelber Muskateller | Weingut Heigel |
Heigel / Rieslaner | Weingut Heigel |
Heigel / Silvaner | Weingut Heigel |
Zeiler Mönchshang Müller Thurgau | Weingut Heigel |
Heigel / Kerner | Weingut Heigel |
ZEILER MÖNCHSHANG “Orange” Silvaner | Weingut Heigel |
ZEILER MÖNCHSHANG Winzersekt brut | Weingut Heigel |
DiVino / Silvaner Terroir Esch. Lump | DIVINO |
DiVino / Juventa Schwarzriesling | DIVINO |
DiVino / Charakter „F“ Riesling | DIVINO |